Links posten in Foren und Blogs? Macht das noch Sinn?

Links posten um seine Seite bekannt zu machen? Das solltet ihr beachten! Die bestenTipps für Seitenbetreiber!

Wer auf externen Seiten Links posten will, um sein Seitenprojekt bekannter zu machen, muss heutzutage mehr beachten als noch vor einigen Jahren! Wohlgemerkt sprechen wir von Links in Foren und Blogs, also nicht die klassischen Bekanntmachungen auf diversen Socialmediaseiten wie Facebook & Co. Und: Wir sprechen hier NICHT von klassischen Affiliatelinks (ganz unten gehe ich auf dieses Thema auch noch kurz ein), sondern von Webseiten bzw Landingpages auf denen du dein Projekt/Produkt präsentierst. Bevor wir klären, worauf man beim Veröffentlichen eines Links in einem Forum oder Blog achten sollte, klären wir doch mal ab, inwiefern sich das Ganze heutzutage überhaupt noch lohnen kann.

Links posten außerhalb von SocialmediakanälenSocialmediakanäle eignen sich heutzutage wunderbar dazu, seine Links zu posten und seine Webseite bekannter zu machen. Und wie sieht es außerhalb aus?

Links posten außerhalb von Facebook & Co? Bringt das was?

Vor dem Facebookzeitalter gab es natürlich ein gutes Argument für das absetzen von Links in Foren und Blogs.  Wer seine Seite bekannt machen wollte, aber auf teure Googleads und sonstigen Trafficeinkauf verzichten wollte, musste eben in Foren Links posten. Schon damals war es eine gewisse Kunst, die Links so unterzubringen, dass sie einer etwaigen Überpüfung durch den Foren-Admin standhielten. Tatsächlich wurde aber damals schon, ein nicht beträchtlicher Teil von getarnten Werbeeinschaltungen schlichtweg als Spam identitfiziert und gelöscht. Sehr zum Leidwesen des Posters. Schaffte man es jedoch seine Links dauerhaft zu platzieren, so bedeutete dies nicht nur Besuchertraffic aus dem jeweiligen Forum oder Blog wo der Link gepostet wurde. Es bedeutete damals mitunter auch eine Höherstufung im Google-Ranking und so einen weiteren Schritt in Richtung Platz eins der Suchmaschine.

Links posten für das Googleranking?

Links posten für das Googleranking?

Genau letzteres spielt heute jedoch keine Rolle mehr. In den letzten 10-15 Jahren, haben sich zahlreiche Webmaster extrem bemüht, ihr Ranking in Suchmaschinen wie Google, sowie Bing, durch das platzieren von Backlinks zu verbessern. Diese Bemühungen waren mitunter sicherlich von Erfolg gekrönt, doch ist von diesem Erfolg nach den letzten Google-Updates nicht mehr viel übrig geblieben. Viele externe Links zu seiner Webseite zu haben, hat heute also kaum noch einen nennenswerten Einfluß auf das Ranking bei Google. Viel entscheidender wurden andere Faktoren, wie beispielsweise Ladezeiten, Lesbarkeit, Verweildauer der Nutzer und natürlich am wichtigsten: Die Qualität des Inhalts!

mit Backlinks ist Vergangenheit!

Warum also sollte man sich die Mühe machen und noch in Foren und Blogs Links posten?

Ganz einfach! Weil es bei bestimmten Postings in bestimmten Blogs und Foren durchaus auch eine fast dauerhaft anhaltende TRAFFICLAWINE geben kann! 😉 In meinem aktuellen Businessverteiler berichte ich derzeit etwas konkreter darüber, auf welchen Seiten du sehr effektiv deine Links posten kannst!

Wie jedoch oben schon erwähnt, gibt es verschiedenste Dinge beim posten zu beachten. Die drei wichtigsten Tipps habe ich dir in diesem kurzen Youtubevideo zusammengefasst:

Anhand des Beispiels der Seite gutefrage.net erläutere ich dir, wie du am Besten vorgehen kannst.

Links posten auf gutefrage.net
Links posten auf gutefrage.net

Ergänzender Tipp zum posten von Links in Foren wie zb gutefrage.net:

Es gibt allerdings noch einen SEHR WICHTIGEN Tipp, den ich in diesem Video nicht erwähne! Und da ziehe ich noch mal die Seite gutefrage.net als Beispiel heran. Auf gutefrage.net hast du die Möglichkeit themenspezifisch deine Seitenlinks zu posten und deine Webseite somit bekannter zu machen. HINWEIS: BITTE UNBEDINGT DAS VIDEO VORHER ANSEHEN BEVOR DU ZUR TAT SCHREITEST!

Was allerdings nach getaner Arbeit (unter Berücksichtigung aller im Video erwähnten Tipps) auch wichtig ist zu erwähnen: Sowie du den Link gesetzt und dich ausgeloggt hast: BLEIB AUSGELOGGT UND LOGGE DICH NIE WIEDER EIN!

„Warum?“, wirst du dich jetzt fragen.

Ganz einfach. Solltest du mit einem Account mehrere Links gepostet haben und dieser Account bei einer nachträglichen Überprüfung dann vielleicht doch mal geschlossen werden, so sind gleich mit einem Schlag alle Backlinks weg! Erstelle dir also für jeden Link einen eigenen Account! Das mag zunächst aufwändig klingen, aber so kompliziert sind die Anmeldeverfahren letzendlich nicht und eine Gmailadresse für die Registrierung hast du ebenfalls in Nullkommanichts angelegt.

Und wie verhält es sich mit dem posten von Affiliatelinks?

Der Vollständigkeit halber sei erwähnt, dass das posten von klassischen Affiliatelinks in Foren und Blogs heutzutage eher zum scheitern verurteilt ist. Zwar gelingt es gelegentlich beispielsweise Digistorelinks welche mit Shorturldiensten abgekürzt wurden durchzubringen, aber diese sind beispielsweise auf Facebook wesentlich einfacher und effektiver einzusetzen. Letztendlich kommt es aber darauf an, wie gut der Inhalt des jeweiligen Links zum Foren- bzw Blogthema passt und ob sich der Themenverfasse durch einen Affiliatelink nicht gestört fühlt.

Schon meinen YouTube Kanal abonniert? Falls nicht, gehts hier lang:

 

 

 

100 Tage DSGVO – Was blieb vom Schrecken? Neue Zahlen der Datenschutzbehörden.

Überforderte Datenschutzbehörden, Panikmache und ein unpraktikables Internet

Die Panik war groß, nur wenige Wochen vor der endgültigen Inkraftsetzung der Datenschutzgrundverordnung. Erst rund ein bis zwei Monate vor dem Stichtag am 25.05, sind die meisten Unternehmen aus ihrem Tiefschlaf erwacht und sahen sich plötzlich mit Anforderungen konfrontiert, die selbst heute noch von den meisten Unternehmen nicht erfüllt werden. Zumindest besagt dies eine aktuelle, aus Deutschland stammende  Umfrage unter Klein- und Mittelbetrieben, wonach vier von fünf Unternehmen derzeit die DSGVO noch nicht zu 100 % erfüllen.

Was heißt das eigentlich: „Die DSGVO zu 100 % erfüllen“?

Nun, so genau scheint das niemand zu wissen und ich verweise an dieser Stelle auf eine vor ca. zwei Monaten getätigte Aussage, eines Vertreters einer deutschen Datenschutzbehörde, welcher meinte, dass aktuell „kein einziges Unternehmen die Anforderungen der DSGVO 100 % konform erfüllt“.

Dies liegt nicht nur an den fehlenden Gerichtsurteilen, zu der in vielen Punkten sehr frei interpretierbaren Verordnung, sondern lässt sich auch anhand von unterschiedlichen Auffassungen in der Praxis schön verdeutlichen.

So setzen sowohl die Datenschutzbehörde des Bundeslandes Niedersachsen als auch die Behörde von Sachsen-Anhalt das Statisitk Plugin „Matomoto“ auf ihren Webseiten ein. Während die niedersächsische Datenschutzbehörde dem surfenden User für das gesetzte Cookie ein „Opt Out“ zum anklicken anbietet, setzt Sachsen Anhalt auf ein „Opt In“. Wenn es schon die Datenschutzbehörde selbst nicht weiß, woher soll es dann der kleine Unternehmer von nebenan wissen?

Wollen wir das wirklich so?
100 Tage DSGVO – und immer mehr nervige Cookie-Banner

Zu diesem Bild passen auch die vielen unterschiedlichen Datenschutzgeneratoren im Netz. Diese vertreten zwar inhaltlich sehr unterschiedliche Auffassungen, wie so eine Erklärung auszusehen hat. Gemeinsam haben sie aber jedenfalls eines: Das Ergebnis sind Datenschutzerklärungen von der gefühlten Länge eines Schmökers wie „Doktor Schiwago“, nur halt nicht ganz so spannend zu lesen. Es sei denn, man will sich Details für seine eigene Datenschutzerklärung abschauen und kopieren, oder aber ist von Berufswegen her Abmahnanwalt… Den überwiegenden Teil der User, wird diese nun erzwungene sehr ausgeprägte Transparenz auf den Webseiten wohl eher wenig interessieren.

Apropos Abmahnanwälte: Wie ich schon vor einigen Monaten vermutete, blieben große Abmahnwellen zwar weitgehend aus. Aber von „Einzelfällen“ würde ich aus meiner Sicht trotzdem nicht sprechen, denn dafür sind mir zuviel persönlich Betroffene bekannt. Die von einigen windigen Abzockanwälten gestarteten Versuche, beschränkten sich jedenfalls wieder mal nur auf Deutschland, wo eine in diesen Belangen offenbar wirklich unfähige Regierung, nicht und nicht imstande ist, endlich mal SICHERHEITEN für Unternehmer zu schaffen. Von der Sicht eines Wählers aus betrachtet bin ich in diesen Tagen froh Österreicher zu sein. Nicht nur, weil es einige (teilweise sinnvolle) Anpassungen der DSGVO in Österreich gegeben hat. Sondern weil wir hierzulande zwei Mitte-Rechts Parteien an der Regierungsspitze haben, die ich zwar in vielen Punkten gerne kritisiere, die sich allerdings gegen die Übererfüllung von EU- Verordnungen auf nationaler Ebene querlegen. (Man nennt dies im Fachjargon auch „Goldplatting“). Auch von Seiten der NEOs (eine Art „Österreichische Schwesterpartei der FDP)  kamen durchaus Unternehmerfreundliche Ansätze – auch wenn ich mir hier etwas mehr Kritik erwartet hätte. Als deutscher Wahlberechtigter, hätte ich`s da schon nicht mehr ganz so leicht. Die einzige Partei in Deutschland, die sich glaubwürdig gegen das Bürokratiemonster der Datenschutzgrundverordnung stemmt, ist die AFD. Ich bin fest davon überzeugt, dass sie (leider) auch dadurch bei vielen bisherigen CDU wählenden Wirtschaftstreibenden punkten wird. Denn weder hat die an der Regierungsspitze stehende Frau Merkel sich auch nur einen Deut für eine realistische Auslegung der Verordnung eingesetzt, noch hat sie ihren grünen Beauftragten Albrecht (seines Zeichens zu einem maßgeblichen Teil für das Verabschieden dieses Irrsinns verantwortlich) zurückgepfiffen. Das kommt davon, wenn man ständig nur reagiert (und dann auch oft zu spät), aber eben nicht agiert – im besten Fall eben rechtzeitig. Eigentlich hasse ich es zu politisieren, aber das musste auch mal gesagt werden.

Nun kann man freilich nicht behaupten, dass keine Notwendigkeit einer Datenschutzreform auf EU Ebene bestanden hätte. Die Frage ist nur: Was kann eigentlich mein Installateur ums Eck dafür? Was können tausende Vereinsvorstände dafür? Was zig tausende einfache, zumeist freiberuflich tätige Webseitenbetreiber, die nebenher über das Internet Geld verdienen? (Was heute bekanntlich sehr schnell und einfach machbar ist). All diese Leute, haben nun exakt die selben bürokratischen Hürden zu bewältigen, wie Großkonzerne wie Facebook oder Google. Die jedoch können sich`s mit einer Armada von Anwälten richten. Und so wie es derzeit aussieht, legen sie die Regeln der DSGVO auch außerordentlich großzügig aus… Das wiederum rief um exakt 01.26h des 25.05.2018 den Datenschutz-Aktivisten Max Schrems (Noyb) auf den Plan, welcher als erster Österreicher nach in Kraft treten der DSGVO eine Anzeige bei der österreichischen Datenschutzbehörde gegen Facebook, WhatsApp und Instagram platzierte.

Seit dem 25.5 sind bei der österreichischen Datenschutzbehörde, laut Auskunft eines hochrangigen Mitarbeiters 721 Beschwerden, davon 473 aus dem Inland und 248 grenzüberschreitend, eingegangen. Weiters gingen 252 Meldungen über die Verletzung des Schutzes personenbezogener Daten ein. Aktuell laufen 115 Verwaltungsstrafverfahren. Bußgelder hat es (so wie übrigens auch in Deutschland) keine gegeben. Das ist der Stand mit 02.September 2018, 100 Tage nach Inkrafttreten der DSGVO, aus der Sicht der Datenschutzbehörden. Was den Personalstand der österreichischen Datenschutzbehörde angeht, soll es nach mir vorliegenden Informationen ziemlich bitter aussehen. Ursprünglich war im April dieses Jahres noch von einer Aufstockung von 16 Mitarbeitern die Rede. Tatsächlich wurden (netto) ganze drei neue Planstellen besetzt…

Und wie sieht die Sache aus der Sicht der Konsumenten aus?

Vor allem macht sich die DSGVO im täglichen Umgang mit dem Internet bemerkbar. Nervige Cookiebanner, deren Text man kaum mehr bewusst liest, Hauptsache der Störfaktor wird möglichst schnell aus dem Sichtfeld weggeklickt. Und wie siehts mit dem Spamaufkommen aus? Tendenz steigend, nur das die Server der Absender halt jetzt vermehrt im EU Ausland stehen. Auch ansonsten hört man aus dem privaten Umfeld primär negatives. Gesichter von Kindern, werden auf Fotos einer Kindergartenveranstaltung geschwärzt, aus Angst vor der DSGVO. Das dieses gerne zum Clickbaiting mißbrauchte Ereignis, wohl eher in den Bereich der DSGVO-Panikmache fällt, versteht sich von selbst. Aber fairerweise muss man auch sagen: Nicht alles was unter „Panikmache“ eingereiht wurde, war dann auch eine solche. Vielmehr ist es bittere Realität das auch tausende Webseiten, Foren und private Blogs ihre Internetpräsenz eingestellt haben, weil die Webseitenbetreiber sich dem Druck der DSGVO nicht stellen konnten. Oder wollten. Dies hat aber auch damit zu tun, dass keiner der verantwortlichen EU-Politiker ihr Vorhaben klar und deutlich nach außen hin kommunizierte. Es fand schlichtweg keine Information darüber statt und genau aus diesem Grund setzte auch erst unmittelbar vor dem Stichtag 25.05 die große Panik bei den meisten Unternehmen ein.  Am großartigsten waren aber die Klugscheisser in diversen Foren und Facebookgruppen, die uns dann darüber belehren wollten, dass man ja „eh zwei Jahre Vorbereitungszeit hatte“. Abgesehen davon, dass keine massenwirksame Kommunikation und Aufkärung seitens der verantwortlichen EU Parlamentarier stattgefunden hat, scheinen diese neunmalklugen Wichtigtuer auch noch andere Dinge übersehen zu haben. Zum Beispiel, dass es bis vor kurzen mit den meisten Firmen noch gar keine Möglichkeit gab Auftragsverarbeitungsverträge abzuschließen. Die Anpassungen passierten hier teilweise buchstäblich in letzter Minute.

Und dann hatte ich mit einem Freund vor einigen Wochen noch ein Erlebnis der bemerkenswerten Art. Dieser hat nichts anderes gemacht, als sein Auto anzumelden und durfte die daraufhin erfolgte, auf Papier ausgedruckte, ca. 10 seitige Datenschutzerklärung unterzeichnen. (10 Seiten klingt vielleicht nicht viel, aber lesen sie das mal!) Das er sich den Roman nicht angetan hat, darf nicht weiter verwundern. Aber zumindest wurde uns klar, dass für diese „noble Idee“ eines EU weiten „funktionierenden“ Datenschutzes, eine Menge Bäume dran glauben mussten… Ob das so im Sinne des aus der grünen Partei stammenden, „geistigen Vaters“ der DSGVO war? Ich wage es zu bezweifeln…

Ach ja. Und dann gibt es noch vereinzelt lustige Erlebnisse mit Befürwortern der DSGVO. So hatte ich beispielsweise vor einiger Zeit, eine Diskussion mit jemanden, der es jetzt ja „so super findet“, dass er auf Veranstaltungen nicht einfach mehr so fotografiert werden kann. Ganz abgesehen jetzt mal, von einem bestehenden KUG (wobei noch nicht in letzter Konsequenz geklärt ist, wo dieses tatsächlich innerhalb der DSGVO anwendbar ist), hat der gute Mann offenbar aber übersehen, dass die DSGVO auch für ihn selbst gilt. Auf seiner Webseite finden sich zwar alle möglichen Tracker, aber keine Datenschutzerklärung (die übrigens schon vor der DSGVO verpflichtend war).  Und das ist kein Einzelfall… Offensichtlich glauben viele Leute nach wie vor, die DSGVO gelte nur für die bösen, bösen amerikanischen Konzerne.

Trotzdem gibt es da noch die andere Seite. Denn auch wenn sich dieses Fazit bislang nicht sehr positiv liest, bleibt dennoch eine Erkenntnis, über die sich die meisten einig sind. Ja, es gibt so etwas wie Datenmissbrauch und er findet tagtäglich statt. Und im Zuge der DSGVO, haben sich bestimmt viele Leute vermehrt über das Thema Datenschutz ihre Gedanken gemacht. Und möglicherweise dabei festgestellt, dass Facebook, Google und Co, eben doch wesentlich mehr Daten über einen sammeln, als wir bislang wussten. Ich persönlich finde die Schaffung von Transparenz gegenüber dem Konsumenten eine grundsätzlich sinnvolle Angelegenheit.  Alles über einen Kamm zu scheren, war halt vielleicht nicht ganz so optimal. Nach wie vor frage ich mich auch, inwiefern eine IP Adresse (für sich alleine stehend) zur konkreten Identifikation einer Person führen soll? Zu einem Anschluß ja. Aber direkt zur Person? Ein deutsches (eh klor) Gericht hat dies jedenfalls so gesehen und somit war diese Ansicht schon im alten BDSG Bestandteil und wurde logischerweise auch in die DSGVO mitübernommen. Fragwürdig auch, dass über den Kamm scheren von Kleinstunternehmen und Großkonzernen, die nun wirklich ALLE Verarbeitungsverzeichnisse führen müssen. Da im tagtäglich Umgang mit dem Internet praktisch jeder Unternehmer IP Adressen über seine Webseiten/Blogs verarbeitet, wird es schon alleine aus diesem Grund kaum Ausnahmen in der Verpflichtung geben.

Fazit: Es wird wohl noch einiges passieren müssen, um die DSGVO realistisch an die Alltagsgegebenheiten anzupassen.  Erreicht hat man zumindest, dass sich betroffene Personen, Unternehmen, Vereine etc. aktiver als früher mit dem Thema Datenschutz auseinandersetzen. Dies aber auch wohl nur deshalb, weil die Androhung drakonischer Strafen im Raum stand. Das man damit alleine keine Haltung bzw Einstellung verändern kann, sollte schon von der Psychologie her klar sein. Zumindest ist sicher, dass durch die DSGVO gute 10 Jahre Rechtsunsicherheit geschaffen wurden. Die möglichen Folgen für die Wirtschaft sind aktuell noch nicht abzusehen. Nicht nur Facebook, sondern auch kleinere und mittlere Unternehmen berichten, dass sie durch die DGSVO beträchtliche Umsatzeinbußen hinnehmen müssten. Einige Unternehmer bestätigten mir, dass sich dies negativ auf die Personalpolitik auswirken werde.  Aber zumindest hat der Berufsstand der Datenschützer und IT Sicherheitsexperten jetzt Hochkonjunktur. Irgendjemand muss ja auch innerhalb der EU wirklich davon profitieren.

 

Warum Facebook deine Beiträge derzeit als Spam markiert und andere Probleme…

Facebook Spam & Co. Die aktuellen Probleme betreffen auch NutzerInnen!

Vielleicht hast du es als FacebooknutzerIn in letzter Zeit öfters bemerkt: Auffallend oft werden völlig harmlose Beiträge (selbst jene ohne jeglicher Werbebotschaft) als Spam markiert. Daraufhin musst du per Klick Einspruch erheben, worauf der Beitrag dann meist wieder freigeschalten wird. Die Ursache für diese Probleme, liegt möglicherweise in aktuellen Tests, die Facebook in Bezug auf Fake-News durchführt.

Mehr Videos über Facebook und wie du damit Geld verdienen kannst  Schon meinen Kanal abonniert? <<

Der Hintergrund:

2019 finden in Europa die EU Wahlen statt. Um Manipulationen, ähnlich wie beim Brexit-Referendum und den US-Wahlen, zu vermeiden, hat die EU Kommission Facebook bis Oktober Zeit gegeben, eine Lösung zu entwickeln um manipulative Beiträge zu erkennen und von der Plattform zu entfernen. Sollte Facebook dies nicht bewerkstelligen können, drohen hohe Bußgelder seitens der EU Kommision. Und dieses Dilemma könnte tatsächlich die Ursache für die aktuell sehr häufig auftretenden Facebook Spam Meldungen sein, da die Plattform verschiedene Tests durchführen muss, um das Problem in den Griff zu kriegen. Das es dabei schon mal den einen oder anderen harmlosen Beitrag erwischt, ist einerseits für gewöhnliche NutzerInnen, andererseits auch für Werbetreibende, ärgerlich.

Dabei sind dies nicht die einzigen Probleme mit denen sich Facebook derzeit herumschlagen muss.

Schon seit vielen Wochen ist die Facebook-Aktie, wegen des durch die DSGVO verursachten Gewinneinbruchs, im Keller. Eine Erholung scheint nicht in Sicht. Und dann mischt sich auch noch das US-amerikanische FBI ein und zerrt Facebook vor Gericht, um die Herausgabe von Kommunikationsdaten von Facebook-Messenger UserInnen zu erwirken.

Das ganze Desaster und alle Probleme von Facebook beschreibe ich in diesem Video:

Affiliate Messen und der tiefere Sinn dahinter…

Warum man als Online Unternehmer auch auf Events wie die „Affiliate World“ gehen sollte!

Vom 18.-20. Juli 2018 findet in Barcelona wieder die legendäre Affiliate World statt. Der bisherige Austragungsort des europäischen Messe-Ablegers in Berlin wurde also gegen die katalanische Hauptstadt ausgetauscht. Was mir bei diesen großen, internationalen Messen immer wieder auffällt, ist, dass man trotz hoher Besucherzahlen verhältnismäßig wenige Affiliates aus dem DACH Raum antrifft. Dabei sind gerade auf diesen Messen auch viele deutschsprachige Merchants vorort, welche Produkte für den DACH Raum anbieten. In meinen Gesprächen mit verschiedensten Internetmarketern und Interessenten werde ich immer wieder gefragt, welchen Sinn so ein doch recht kostenspieliger Messebesuch macht, bzw inwiefern sich solch eine Investition lohnt. Man darf dabei nicht vergessen, dass eine Messekarte um die 600-800 EUR kostet und zusätzlich natürlich noch Flug und Hotelkosten anfallen. Ein Mindestinvest von 1500.- EUR ist also keine Seltenheit. Trotzdem kann sich der Besuch einer derartigen Messe geschäftlich lohnen!

Affiliate World - Der Wolf in Bangkok
Auszeit von der Affiliate World: Kultur muss sein!

Gründe für den Besuch einer Affiliatemesse

    • Vernetzung Face2Face

Natürlich gibt es Skype, Telefon und Email um mit potentiellen Geschäftspartnern in Verbindung zu treten. Trotzdem ist das „persönliche Kennenlernen“ von Angesicht zu Angesicht immer noch die effektivste Möglichkeit um mit einem neuen Kontakt ein etwaiges Geschäft einzufädeln und Gemeinsamkeiten auszuloten. Genau diese Möglichkeit hat man auf derartigen Messen wie der Affiliate World.

    • Pflege bereits bestehender Geschäftskontakte

Seine bereits bestehenden Geschäftspartner von Zeit zu Zeit auch mal wieder persönlich zu treffen, kann nicht nur Spaß machen, sondern auch die zukünftige Zusammenarbeit festigen. Gerade auf Messen wie der Affiliate World ist es üblich, am Abend noch entsprechend zu feiern.

    • Weiterbildung und Informationen

Große Messen wie die Affiliate World, dienen nicht nur der Vernetzung, sondern auch der Information. Deshalb gibt es auf derartigen Messen immer eine große Anzahl an unterschiedlichen Speakern aus unterschiedlichen Nationen, welche ihr Fachwissen an die Zuhörer weitergeben und über die neuesten Trends und Erkenntnisse berichten.

    • Spaßfaktor

Ja, auch der Spaß darf nicht zu kurz kommen! 😉 Gerade auf den großen Affiliate Messen gibt es Partys ohne Ende und by the way auch recht beeindruckende Buffet`s.

Und dann gibt es übrigens noch einen Punkt, der vielleicht so manchem bekannt vorkommen wird (aber nur selten angesprochen wird, weil sich keiner drüber traut es laut auszusprechen): Wer als „One Man Show“ sein Onlinegeschäft betreibt, wird zwar sehr rasch Spaß an der Sache haben (vorallem dann wenn es funktioniert), allerdings mit einem kleinen Wehrmutstropfen.  Als Online-Unternehmer machst du deine Geschäfte praktisch nur im Internet und kommunizierst auch zumeist nur über dieses Medium. Du bist die meiste Zeit mit dir selbst beschäftigt – oder konkreter ausgedrückt – mit dir und deinen Texten, deinen Videos und deinen Kampagnen die du entwickelst, damit dein Geschäft auch finanzielle Früchte trägt. Genau das, kann einem aber manchmal das Gefühl der Einsamkeit bringen, denn der Mensch ist nun mal ein soziales Wesen und benötigt auch von Zeit zu Zeit den direkten Austausch. Da die meisten Online-Marketer ohne Mitarbeiter tätig sind und die meiste Zeit hinter ihren Rechner sitzen, ist die These, dass diese Art von Beruf auch mit Einsamkeit einhergehen kann, gar nicht mal so falsch. Thematisiert wird es allerdings nur selten, denn nach außen hin, soll ja immer alles in Ordnung aussehen… Aber genau da sind wir wieder bei den Messen. Bei mir ist es zb so, dass meine Geschäftskontakte über den ganzen Erdball verstreut sind. Und die einzige Möglichkeit, den Großteil dieser Leute wirklich zu sehen und anzufassen gibt es eben auf den internationalen Messen. Weg vom Rechner! Face2Face Business! Und siehe da:  Plötzlich bist du mittendrinn und versumperst nicht mehr vor dem PC! DAS ist natürlich auch noch ein guter Grund! 😉

Im Idealfall machst du auf einer Messe Deals, die dir mehr Geld einbringen als die Teilnahme bei dem Event gekostet hat. Dann hat es sich auf alle Fälle für dich gelohnt!

Wie sieht so eine Messe jetzt eigentlich von Innen aus?

DER WOLF hat euch von der letzten Affiliate World in Bangkok eine kleine Reportage mitgebracht und zeigt euch das alles mal von Innen:

Weiterführende Links: Affiliate Messe

Bericht über die Affilidays

EU Parlament über Leistungsschutzrecht und Upload-Filter

Fast zwei Jahre dauerte die Debatte. Jetzt hat der Rechtsausschuss des EU-Parlaments die Position der Abgeordneten zur Copyright-Reform abgesegnet. EU Berichterstatter Axel Voss konnte sich mit seinen Anträgen weitgehend durchsetzen. Betreiber von Online-Plattformen mit nutzergenerierten Inhalten sollen nun dazu verpflichtet werden, mit Rechteinhabern „faire und angemessene Lizenzvereinbarungen“ abzuschließen. Wer keinen Vertrag bekommt muss als Verantwortlicher dafür sorgen, dass „illegale Werke“ nicht verfügbar sind.

Angesichts der Fülle von Beiträgen, die User auf Portale wie beispielsweise YouTube oder Facebook sekündlich hochladen, kann dies nur auf eine automatisierte Kontrolle und Durchleuchtung der Inhalte hinauslaufen. So könnten beispielsweise Uploadfilter eingesetzt werden um entsprechendes Material nicht öffentlich zu machen. Und genau in dieser Automatisierung liegt die Gefahr.  Es kann ja im übrigen auch nicht ausgeschlossen werden. dass nicht auch legale, aber sehr wichtige Inhalte, einfach mal so zensiert werden.

Nutznieser des Ganzen sind die großen Verlage, die auch den Anstoss zu der nun erfolgten Abstimmung gegeben haben. Kritiker fürchten, dass sich durch diesen Beschluß das Internet gewaltig verändern wird. Man muss sich ernsthaft fragen, ob auch mal vernünftige Beschlüsse aus Brüssel kommen…

Die Entscheidung des Ausschusses auf Basis der Anträge von Axel Voss muss in einer Plenarabstimmung des Parlaments noch bestätigt werden. Diese findet aller Vorraussicht nach am 4. Juli statt. In diesem Zusammenhang kann das Paket noch einmal für Änderungen geöffnet und die Ausschussempfehlung überarbeitet werden, bevor die Verhandlungen mit dem EU-Rat starten.

UPDATE: In der Plenarabstimmung am 5 Juli wurden sowohl das Leistungsschitzrecht als auch der Uploadfilter letztendlich mit knapper Mehrheit ABGELEHNT. Interessant übrigens auch die geschlossene Haltung innerhalb der österreichischen EU-Parlamentsmitglieder.  Selbst die zuvor für Leistungsschutzrecht und Uploadfilter eingetretene ÖVP Fraktion, hat sich letztendlich zusammen mit den anderen Fraktionen dagegen entschieden. Anhand dieses Beispieles kann man sehen, dass Protest aus dem Internet durchaus auch in Brüssel etwas bewegen kann!

 

Neues Ralf Schmitz Webinar der Superlative!

Ohne Facebook und Google Ads zum Umsatzkönig werden! Das neue kostenlose Webinar von Ralf Schmitz!

Es ist nicht nur seine positive Energie und der Umstand, dass er auch über sich selbst lachen kann. Es sind vorallem diese genialen und immer zeitgemäßen Inputs, die Ralf Schmitz seinen Usern anbietet. Seine Webinare sind jedenfalls echte Meilensteine im Bereich Internetmarketing und haben so manchen Onlineunternehmer, Affiliate aber auch Vendor in Umsatzzonen befördert die einfach sagenhaft sind! Auch ich (der Wolf) kann davon ein Lied singen und habe von Ralf`s sensationellen Tipps nicht bloß einmal finanziell sehr stark profitiert!

Damit du auch das Maximum aus deinem (zukünftigen?) Geschäft herausholst solltest du dir daher unbedingt einen Termin im neuen Webinar von Ralf Schmitz sichern! Die Teilnahme ist wie immer kostenlos – aber sicher nicht umsonst! 😉

Hier sofort kostenfrei einen Platz sichern:  WEBINARZUGANG  <<

In diesem Online Seminar zeigt Ralf dir u.a.:

  • Warum ein eigenes Partnerprogramm die wirkliche Königsdisziplin im Online Marketing ist und wie Du das für Dich nutzen kannst
    • 7 einfache Schritte zum sofort Nachmachen und warum Du diese, in der Reihenfolge umsetzen musst. Ansonsten wirst Du gnadenlos scheitern!
  • Der Beweis:  Warum dieser Traffic der Beste Traffic der Welt ist und für extrem hohe Konversion sorgt!
  • Wie Du in kürzester Zeit Deine eigene Affiliate Armee mit mehreren Tausend Affiliates aufbaust die Dein Produkt erfolgreich vermarkten

→ Das Webinar ist geeignet für Online-Marketer, Affiliate-Marketer, Networker,  Dropshipper, Unternehmer, Dienstleister, Coaches & Berater und sogar Anfänger

Jetzt direkt anmelden <<

P.S.: Die Plätze für das Webinar sind streng limitiert.  Und da die Webinare von Ralf erfahrungsgemäß schnell ausgebucht sind, solltest du dir sofort kostenfrei einen Platz sichern. Hier sofort einen Platz ergattern KLICK

 

 

Neuer WOLF-Vortrag am 25.05 zum Thema DSGVO vs Onlinemarketing

Im Rahmen von Europas exklusivster Fachveranstaltung für interaktives Entertainment im Internet (Eurowebtainment) , hält der Wolf am 25.05 seinen nächsten Vortrag zum Thema „DSGVO vs Onlinemarketing – Insiderinfos, Fallstricke und mögliche Lösungen“

Der Wolf zeigt dir live, wie du das schwierige Thema DSGVO für dich und dein Business nutzen kannst und gibt dir Einblicke, wie du sie (wahrscheinlich) bislang noch nicht bekommen hast.

DSGVO vs Onlinemarketing – Insiderinfos, Fallstricke und mögliche Lösungen

am 25.05 um 12h im Hotel Llaut Palace *****
Avenida América 2, 07600 Playa de Palma, Mallorca, Spain

im Rahmen der 29sten Eurowebtainment – Exklusiv für EWT Members!

Du willst dabei sein, oder einen Termin mit dem Wolf reservieren?
Sende deine Anfrage an: office@derwolf.cc

 

Cryptosummit Messe Mallorca

Vom 23-25-05 findet auf Mallorca die diesjährige Cryptosummit Messe statt. Auch der WOLF wird anwesend sein und mit den Teilnehmern über die Zukunft von Bitcoin & Co diskutieren.

Als Vortragende dabei sind u.a. Thomas Power, Jan Sammut und Thomas Flender.

Die Cryptosummit findet im luxuriösen Llaut Palace Hotel statt. Affiliates können Karten zum Sonderpreis um nur 99.- EUR erwerben! Üblicher Kartenpreis: 399.- EUR.  Bei Interesse oder Fragen kontaktiere mich in meiner Facebookgruppe: https://facebook.com/derwolfdigitaleconomy

Das Teilnahmeformular inkl vergünstigter Memberfee für Affiliates kannst du dir hier herunterladen <<

Auf der Cryptosummit finden nicht nur Vorträge sondern auch Workshops statt u.a. zu den Themen:

„Wie macht man einen ICO erfolgreich“, „Kryptowährungen im legalen Rahmen“ sowie „Mining“.

Cryptosummit Mallorca

 

Affilidays 2018 – Ein Fazit zum Event von Ralf Schmitz

Affilidays 2018 – Fazit/Kritik und ein Hoch auf Ralf Schmitz!

Die Affilidays 2018 von Ralf Schmitz sind Geschichte. Zurück bleiben Erinnerungen an ein hervorragendes Unternehmer-Event, tadelos organisiert von Ralf Schmitz (der meiner Ansicht nach übrigens echte Entertainer-Qualitäten besitzt).

Ralf Schmitz und der Wolf auf den Affilidays
Auf den Affilidays präsentierte Ralf auch sein neues Buch „44 Partner Marketing Strategien“

Ich muss vorrausschicken, dass dies meine ersten Affilidays waren, da ich es die letzten Jahre zeitmäßig einfach nicht unter einen Hut bringen konnte. Insgesamt vier Mal fand diese Veranstaltung nun statt, wobei es uns diesmal wieder ins Hotel Marriot nach Köln verschlug. Neben Topspeakern wie Dirk Kreuter und Oliver Geisselhart sorgte das Marriot Catering für das leibliche Wohl der rund 400 Gäste. Wer sich mit anderen Affiliates und Marketern austauschen wollte, hatte im Marriot viele Gelegenheiten. Sei es bei den Abendveranstaltungen, oder an der Bar. Dort habe ich mich in einer freien Minute mit Michael Kotzur (dem einen oder anderen vielleicht bekannt durch das hervorragende Produkt „Affiliate Armee * ) zusammengesetzt und ein kleines Fazit zu den Affilidays abgegegen. Schau dir hier unser Gespräch an:

Bist du schon in meiner exklusiven Business-Liste eingetragen? Falls nicht, hol das jetzt nach und steigere deine Umsätze!

 

Kopplungsverbot unter DSGVO – Ein Problem für Onlinemarketing?

Kopplungsverbot – problematisch für Onlinemarketing?

Über die DSGVO scheiden sich ja so manche Geister und gerade im Onlinemarketingbereich macht derzeit das Unwort Kopplungsverbot von sich Reden.

Was bedeutet Kopplungsverbot?

Obwohl das Wort Kopplungsverbot in der gesamten DSGVO kein einziges Mal erwähnt wird, bedeutet es sinngemäß nichts anderes, als dass Einwilligungen (zb zur Zusendung von Newslettern) freiwillig erfolgen müssen und nicht an andere zusätzliche Lockmittel wie beispielsweise „Freebies“ (also kostenlose E-Books usw) gekoppelt werden dürfen.

In der DSGVO lautet die Formulierung:

Bei der Beurteilung, ob die Einwilligung freiwillig erteilt wurde, muss dem Umstand in größtmöglichem Umfang Rechnung getragen werden, ob unter anderem die Erfüllung eines Vertrags, einschließlich der Erbringung einer Dienstleistung, von der Einwilligung zu einer Verarbeitung von personenbezogenen Daten abhängig ist, die für die Erfüllung des Vertrags nicht erforderlich sind.

Im Erwägungsgrund 43 heißt es dazu konkreter:

Die Einwilligung gilt nicht als freiwillig erteilt, wenn zu verschiedenen Verarbeitungsvorgängen von personenbezogenen Daten nicht gesondert eine Einwilligung erteilt werden kann, obwohl dies im Einzelfall angebracht ist, oder wenn die Erfüllung eines Vertrags, einschließlich der Erbringung einer Dienstleistung, von der Einwilligung abhängig ist, obwohl diese Einwilligung für die Erfüllung nicht erforderlich ist.

Aber nicht nur das klassische Onlinemarketing ist vom Kopplungsverbot betroffen, sondern auch noch andere Bereiche, wie beispielsweise Gewinnspiele im Direktmarketing, dass Veranstaltungswesen in Bezug auf die erzwungene Einwilligung zum fotografiert und gefilmt werden als Besucher, usw. usf. Seitens der Gerichte wird es hier noch bestimmt einiges an Klärungsbedarf geben.

Aber wie sieht der Wolf die ganze Problematik eigentlich in Bezug zum Thema Onlinemarketing? Dazu habe ich ein kleines Video von den Affilidays in Köln gedreht und ihr werdet vielleicht überrascht sein:

Neben dem Kopplungsverbot bringt die DSGVO aber auch noch viele andere Neuigkeiten mit sich, die ihr als Webseitenbetreiber unbedingt beachten solltet. Wer als WordPress-Seitenbetreiber in dem ganzen Dschungel nicht mehr durchblickt, dem empfehle ich diesen kostengünstigen, aber sehr umfangreichen WordPress-DSGVO Kurs <<