Mit Erotikblogs Geld verdienen? „Eronite“ Herausgeber Mario, zu Gast in der „Wolf Masterclass“

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Die Wolf Masterclass ist ein seit August 2022 bestehendes Projekt, das es Teilnehmern ermöglicht, rasche Umsätze im Internet zu kreieren und ihr Wissen in Sachen Online Marketing zu erweitern. Bestandteil der Masterclass sind nicht nur fix fertige, top konvertierende Leadmagnetseiten und Mailfunnel (keine Massenprodukte), sondern auch die regelmäßige, kontinuierliche Betreuung. Dazu zählen auch die wöchentlichen Gruppenmeetings, die immer zwischen einer und zwei Stunden dauern und detailiert verschiedenste Marketingthemen behandeln. Mit dabei: Immer wieder renommierte Gastsprecher, die ihre Expertise zu einem bestimmten Thema einbringen und den Teilnehmern dadurch helfen, neue Ideen zu gewinnen, oder auch mehr Umsatz zu generieren. Vor kurzem war einer der erfolgreichsten Erotikblogger aus dem deutschsprachigen Raum in der Masterclass zu Gast: Mario Meyer vom Magazin „Eronite“. Und natürlich ging es um das Thema: Mit Erotikblogs Geld verdienen! 🙂 In der Masterclass werden also so ziemlich alle Themen angepackt – auch wenn sie heiß sind! 😉

Mit Erotikblogs Geld verdienen anhand des Beispiels Eronite

Wer ist Mario Meyer und was zeichnet das Magazin Eronite aus?

Ich kenne Mario schon viele Jahre von unterschiedlichsten Affiliate Messen. Er ist im Online Marketing deutlich länger dabei als ich und seine berufliche Laufbahn hatte mit dem Thema Erotik erst mal rein gar nichts zu tun. In frühen Jahren war Mario als Theaterkritiker tätig. Das Schreiben war ihm also schon vor seiner Karriere mit dem Erotikmagazin nicht fremd. Ende der 90er Jahre startete Mario dann ins Affiliate Marketing. Zu einer Zeit, als selbst für einzelne Bannerklicks noch Unsummen an den Webseitenbetreiber ausbezahlt wurden. Im Jahre 2006 wurde dann das Erotikmagazin Eronite gegründet, welches heute in drei Sprachen (deutsch, englisch und spanisch) verfügbar ist und eine breite Palette an Themen im Erotiksektor bereit hält. Eronite ist jedenfalls ein großartiges Beispiel dafür, wie man mit Erotik Affiliate Marketing ordentliche Umsätze kreiert.

Was mich angeht, bediene ich von meinen insgesamt knapp 15 Blogs übrigens auch drei Erotikblogs, allesamt weitgehenst im jugendfreien Bereich angesiedelt. Ich würde mich jedoch nicht als ausgewiesenen Experten auf diesem Gebiet betrachten. Somit lädt man also einen echten Kenner dieser Nische ein, der uns anhand seines Beispiels zeigt, wie man mit Erotikblogs Geld verdienen kann! Nämlich Mario Meyer!

Geld verdienen mit Sexinhalten? Will man das überhaupt und geht das?

Nun ja, es mag verschiedene Gründe geben, warum man das NICHT will. Es soll Leute geben, die schlichtweg zu verklemmt sind für das Thema. Es mag auch Leute geben, die lieber mit „seriöseren Themen“ zu tun haben wollen. (Die bewerben dann plötzlich irgendwelche Tradingprodukte *lach*). Es gibt aber auch Leute, die meinen, dass man mit dem Thema überhaupt kein Geld verdienen kann, da der Markt einfach zu abgegrast sei und zahlreiche Tubeseiten sowieso alles kostenlos anbieten.

Tatsache ist jedenfalls, dass die heutige Form von Affillate Marketing ursprünglich der Pornobranche entstammt. Firmen wie zB. „Partnercash“ haben Ende der 90er Jahre das klassische „Adult-Affiliate Marketing“ in den deutschsprachigen Raum gebracht und tausende Webmaster als Partner lukriert. Erst nach und nach hat sich Affiliate Marketing auch in anderen Nischen und Bereichen durchgesetzt. Man sollte also nie vergessen, woher diese Form des Geld verdienens ursprünglich eigentlich herstammt.

Richtig angewandt, kann ein eigener Erotikblog jedenfalls zu einer echten Geldmaschine werden. Und auch ich, der ich mich in diesem Bereich im Vergleich zu Eronite eher als kleines Licht betrachte, kann durchaus bestätigen, dass dies funktioniert. Dabei sind aber einige Dinge zu beachten und genau das war auch Gegenstand von Marios Vortrag in der Masterclass.

Im Prinzip ist der Erotikbereich auch nichts anderes als klassisches Entertainment. Und wer imstande ist kreativ und unterhaltsam zu schreiben, der kann selbstverständlich mit so einem Thema auch Geld verdienen! Und gar nicht mal wenig…

Zwei Stunden TOP Unterhaltung und Insiderwissen mit absoluten Mehrwert, in der Masterclass!

Marios fast einstündigem Vortrag über den Aufbau eines lukrativen Erotikblogs, folgte natürlich im Nachhinein eine Fragestunde der rund 30 Teilnehmer der Masterclass. Dabei wurde jede noch so heikle Frage bis ins Detail beantwortet und für ziemlich alle Teilnehmer war hinterher klar, wie man mit Erotikblogs Geld verdienen kann und was konkret dabei zu beachten ist.

Du erfüllst die Voraussetzungen für einen Beitritt zur Masterclass? Dann sende uns deine Bewerbung! KLICK!

Das Masterclass Meeting mit Mario Meyer wird es ab Januar übrigens in einem „Inside Masterclass“ Package zum reinschnuppern käuflich zu erwerben geben! In diesem Package wird es neben dem Thema „Mit Erotikblogs Geld verdienen“, auch noch um den erfolgreichen Aufbau eines Linkedin Kanals gehen (mit Gastsprecher Tim Saladin). Sowie um das Thema „Anonymität im Internet“ – vorgetragen von mir selbst!

Mit Domainhandel Geld verdienen? Klappt das noch?

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In den letzten Wochen wurde ich immer wieder mit der Frage konfrontiert, ob man mit Domainhandel noch Geld verdienen kann. Bedeutet: Man kauft (zb via namecheap) einen Domainnamen günstig ein und verkauft die selbe Domain dann an einen Interessenten mit hoher Gewinnspanne weiter.

Domainhandel Masterclass mit Walter Temmer

Ist der Domainhandel noch ein lukratives Geschöftsmodell?

Der Grund warum mir gerade in den letzten Wochen diese Frage öfters gestellt wurde liegt wohl u.a. in einem ORF-Beitrag, in dem über die Domainhandel-Masterclass von Walter Temmer berichtet wurde

Der Österreicher Walter Temmer taucht immer wieder mal in meinen Facebook Anzeigen auf und gibt sein Wissen in Form einer Masterclass an seine Interessenten weiter.

Ich kann und will diese Masterclass nicht nach ihrer Qualität und ihrem Nutzen beurteilen, da ich sie nicht kenne. Es gab aber dem ORF Bericht nach wohl mit einigen Teilnehmern Probleme, bzw sollen diese ihren Unmut geäußert haben über das Geschäftsmodell und die Art und Weise, wie damit Interessenten gewonnen wurden. Eine wesentliche Rolle dabei spielt auch der Anbieter Copecart. Mehr dazu am Ende dieses Artikels.

Kann man mit Domainhandel Geld verdienen?

Wenn es also nun einfach um die Frage geht, ob man mit Domainhandel Geld verdienen kann, so kann ich diese ganz klar mit JA beantworten. ABER HALT! Bevor du dich jetzt ans Werk machst um Domains einzukaufen, lies lieber erst mal den ganzen Artikel! 😉 Denn es gibt verdammt viele Haken und vor allem (aus meiner Sicht) wesentlich bessere Geschäftsmodelle!

Der Handel mit Domains: Ein Hype zu Beginn der 2000er Jahre

Bwevor man mit Domains handelt geht es an die Domainnamen Recherche.

Im Zeitraum 2000 bis ca. 2010 – also doch schon einige Jahre her – entstand ein regelrechter Hype um den Handel von Domains.

Auch Personen wie Walter Temmer konnten hier nach eigener Aussage schöne Umsätze erzielen. Man ging damals her und registrierte Domainnamen die auf häufig gebrauchte Begriffe, oder Beschreibungen passten. Von diesen nahm man an, dass sie bei der Suchmaschinennutzung eine Rolle spielten. (Also zb auto.de, boerse.de usw) Damals spielte der Domainname beim Suchmaschinenergebnis übrigens noch eine große Rolle.

Im Jahr 2012 hat sich diese Rolle dann durch ein Google Update geändert. Heute ist der Domainname so gut wie kein Rankingfaktor mehr. Ein anschauliches Beispiel gab es damals u.a. als der Ankauf der Domain sex.com für 9,6 Millionen EUR beim neuen Besitzer schon bald zur Enttäuschung wurde. Obwohl man meinen könnte, dass der Domainname bei Eingabe von „Sex“ für Platz 1 auf Google sorgen würde, so war dem eben nicht so. Nicht mal heute ist es so 😉 Die Rankingfaktoren haben sich also massiv geändert und der Domainname spielt hiefür so gut wie keine Rolle mehr.

Schaue dir hier mein Video zu diesem Thema an:

Ausnahmen bestätigen die Regel

Ja, es gibt Ausnahmen. Zb bei sehr seltenen Suchbegriffen, welche obendrein konkurrenzlos sind. Da kann es schon mal sein, dass man trotzdem aufgrund des Domainnamens ganz oben erscheint. Dies hat dann aber meist wohl auch mit anderen Faktoren zu tun (zb einer tauglichen Optimierung).

Und hier sind wir auch schon beim Stichwort: Optimierung.

Selbst wenn Du es schaffen solltest, dir eine freie Domain auf dem Namen eines sehr häufig gesuchten Keywords zu sichern, so wirst du letztendlich in den allermeisten Fällen nicht um eine gute Seitenoptimierung herumkommen!

Fakt ist: Die wirklich interessanten Keywörter sind sowieso so gut wie alle weg. Und selbst wenn Du welche findest: Welchen Nutzen könnten sie für dich haben, wenn denn der Domainname kein Rankingfaktor mehr ist? Und somit stellt sich auch die Frage: Welchen Nutzen können sie für deine potentielle Domain-Abnehmer haben?

Stichwort Domainhandel: Suchvolumen und CPC
Wie interessant ist eigentlich das Keyword „Domainhandel“ gg

Wann sich Domainhandel und Domainverkauf lohnen kann

Was im Domainhandel durchaus Sinn machen kann – und das ist ja auch eines der Beispiele die Walter Temmer gerne bringt – wenn man beispielsweise Domains für regionale Anbieter registriert und diese an die Anbieter weiterverkauft. Also angenommen du wohnst in Buxtehude und ein neuer Italiener macht dort seinen Laden auf. Dann registrierst du dir die Domain „pizzeria-buxtehude.de“. Bei diesem Beispiel hast du die Suchbegriffe im Domainnamen drinnen, fällst aber wohl aufgrund der Nische und der nicht gegebenen Konkurrenz in die Ausnahmeregel hinein. Stellt sich der Besitzer der Domain also nicht gänzlich blöd an, sollte er bei entsprechender Keywordeingabe in den Suchmaschinen ganz oben aufscheinen. Diese Domain, die du also für ca. 10 EUR auf namecheap gekauft hast, bietest du dem Besitzer nun für sagen wir mal 1000.- EUR an. Gewinn: 990.- EUR Ja, das KANN klappen. Oder eben auch für weniger Geld…

ABER:

Kann man so eine Art von Geschäft automatisieren? Kann man es gezielt skalieren? Meiner Ansicht nach eher nein. Wenn man nicht aktiv auf potentielle Käufer zugeht, wird man zumeist nichts verdienen. Ich selbst habe in den vergangenen 20 Jahren um die 100 Domainadressen via namecheap gekauft. Ich habe IMMER neu gekauft und wäre nie auf die Idee gekommen, bereits vorhandene Domains jemand anderem für teures Geld abzukaufen.

Die Big Player unter den Domainnamen sind (meistens) schon dahin…

Die wirklich interessanten Domainnamen sind längst alle vergeben. Klar, es können sich immer wieder neue Chancen auftun. Denn es kommen laufend neue Trends nach und somit auch neue, interessante Keywordbegriffe, welche man sich als Domainnamen sichern kann. Aber das kostet Zeit, Recherche und wäre mir den Aufwand nicht wert. Da bleib ich lieber bei meinem Lieblingsgeschäftsmodell, dem Affiliatemarketing! 😉 Schau auch mal in die Cashcow rein! Wir haben wieder neue Inhalte!

Statt Domainhandel Affiliate Marketing machen!
Statt Domainhandel: Lieber Affiliate Marketing!

Fazit: In Einzelfällen kann man mit Domainhandel natürlich auch heute noch Geld verdienen. Als Geschäftsmodell halte ich es aber für mich persönlich untauglich, da ich diese Art von Business weder skalieren noch automatisieren kann. Vielmehr bin ich abhängig von neuen Trends auf die ich rechtzeitig aufspringen muss und von meinen Fähigkeiten als Aquisiteur potentieller Domainabkäufer. Auch wenn ich Walter Temmer recht gebe, dass man damit sicher immer noch Geld verdienen kann: Mir persönlich wäre das zu anstrengend.

Nachtrag zum ORF Beitrag über die Masterclass von Walter Temmer:

In dem besagten Beitrag ging es vor allem um unzufriedene Teilnehmer der Masterclass, die aus dem Vertrag mit Walter Temmer aussteigen wollten. Tatsächlich bestand der Vertrag aber mit der Firma Copecart und es wurde zum Abschluss des Vertrages ein Verzicht auf das Widerrufsrecht seitens des Kunden abgegeben. Das interessante ist nun: Die Vertragsanbahnung wurde auf telefonischen Weg, durch Mitarbeiter von Walter Temmer in die Wege geleitet. Wenn auf telefonischem Wege Verträge geschlossen werden unterliegen diese dem Fern- und Auswärtsgeschäfte-Gesetz. Im Regelfall hat der Konsument bei dieser Art von Vertägen ein 14tägiges Rücktrittsrecht.

Nun ist es aber so, dass (laut Aussage Temmer im ORF Bericht) die Konsumenten auf ihrem eigenen PC den eigentlichen Vertragsabschluss händisch tätigen und so offenbar auch dem Verzicht auf das Widerrufsrecht zustimmten. Laut Konsumentenschützer, ist dieser Verzicht aber deshalb nach österreichischem Recht nicht haltbar, da die Leistung seitens dem Anbieter Walter Temmer nicht vollständig erbracht wurde. Was damit konkret damit gemeint ist, lässt mich etwas rätselnd zurück, denn der Kunde hat ja bereits Zugang zur Masterclass erhalten. Möglicherweise ist es aber so, dass der Kunde nicht alle Module freigeschalten bekommen hat (so wie das zb bei der Cashcow oder anderen ähnlichen Produkten der Fall ist), oder aber bestimmte Coachingleistungen noch nicht erhalten hat.

Laut ORF Bericht hat Copecart den im ORF Beitrag gezeigten Teilnehmern, die vom Vertrag zurücktreten wollten, ihr Geld wieder zurücküberwiesen.

Legitimes Geschäftsmodell

Und nur um alle Missverständnisse auszuräumen:

Auch wenn ich mich für diese Art von Geschäft persönlich nicht begeistern kann, schließe ich mich den Unkenrufen diverser Nörgler und Schlechtredner das diese Domainhandel-Masterclass doch nur „Abzocke“ usw sei NICHT an! Es ist ein völlig legitimes Geschäftsmodell – man muss aber natürlich auch persönlich etwas damit anfangen können. Ihr wollt wissen was echte Abzocke ist? Dann lest mal diesen Artikel von mir zu Skyway 😉 Dann wisst ihr Bescheid.