Eigentlich hasse ich diese Art von Artikel. Denn ich bin grundsätzlich jemand, der versucht positiv und mit Optimismus die Dinge zu betrachten. Und in einer Welt, in der ein positives Mindset natürlich eine Grundvoraussetzung für Erfolg darstellt, erscheint es dann vielleicht manchmal seltsam, wenn erfolgreiche Menschen ihre Energie plötzlich darauf verwenden, sich gegen etwas querzulegen. Heute geht es um die Erfahrungen mit dem Launch rund um „KI Audio Empire“. Ein neues Produkt von Internetmarketer Ralf Schmitz und Jens Neubeck bzw den Sales Angels, denen ich in der Vergangenheit immer wieder auch mal Traffic geschickt habe. Spoiler: Das wird mir eher nicht mehr passieren.

Dem aufmerksamen Leser wird nicht entgangen sein, dass ich mich in den letzten Monaten gelegentlich kritisch zur derzeitigen Situation am Affiliatemarkt geäußert habe. Und in erster Linie betrifft es die Nische „Geld verdienen im Internet.

Ich brauche mir nur anzusehen, welche Schrottanfragen so aus der Richtung „Affiliate Marketing“ in letzter Zeit auf Facebook und Co antanzen. Die meisten von diesen Neueinsteigern wären wahrscheinlich sogar für einen Hausmeisterjob zu blöd (nichts gegen Hausmeister!) wollen aber „Big Business“ machen und lassen den großen Macker raushängen, bevor sie selbst auch nur einen Cent verdient, oder irgendwelche nennenswerte Umsätze generiert haben.

Auch die am Markt erscheinenden Produkte lassen von der Qualität her öfters zu wünschen übrig. Wenn du einerseits Affiliate Marketing machen und andererseits aber deiner Community nicht jeden Mist empfehlen willst, hast du es heutzutage schwer. Allerdings gibt es natürlich auch sehr gute Kurse und Tools da draußen, die man ruhigen Gewissens empfehlen kann. Ich selbst bewerbe nur eine kleine Handvoll von Marketern, die wirklich bemüht sind, regelmäßig gute Qualität abzuliefern. Ich könnte jetzt ein paar Beispiele aufzählen, aber ich will mich nicht dem Vorwurf aussetzen, dass ich in diesem Artikel ein ganz bestimmtes Produkt konstruktiv auseinandernehme, während ich Werbung für andere Personen mache. Aber jedenfalls geht es hier auch um diese „anderen Personen“. Übrigens auch „Mitbewerb“ genannt.

Ich bin jedenfalls glücklicherweise in der Lage, dass ich zum Unterschied von vielen anderen da draußen, eben nicht alles aus der Richtung „Geld verdienen“ um jeden Preis bewerben muss, weil ich noch andere Geschäftstätigkeiten (auch offline) habe und im Affiliate Marketing selbst sowieso in unterschiedlichen Nischen breiter aufgestellt bin.

Und ja. Das mit dem Mindset stimmt schon. Aber es gibt noch eine andere Eigenschaft die man mitbringen sollte, wenn man erfolgreich werden will. Und das ist: Realismus.

Wir leben in einer Welt der Superlativen. Und in dieser Welt geht es um „höher, schneller, besser, reicher“! Apropos reicher:

KI Audio Empire Erfahrungen: Hast du Bock 3245.- EUR im Monat durch KI-generierte Hörbücher zu verdienen?

So ungefähr lautete die Headline einer Werbemail zu KI Audio Empire, die mich da vor ein paar Wochen erreichte. Der angebliche „80 Millionen Euro Umsatz-Mann“ Ralf Schmitz und Jens Neubeck von den Sales Angels haben das „ultimative System“ zum Geld verdienen geschaffen. So, so.

Da wir als Produktionsfirma in der Vergangenheit auch schon ein paar Hörbücher produzierten und mehrere Personen kennen, die auch in dieser Richtung durchaus erfolgreich aktiv sind, waren wir natürlich neugierig. 3245.- EUR jeden Monat? Wirklich? Na, das schauen wir uns natürlich an! 😀

Einem einzelnen verlautbarten konkreten Verdienstversprechen auf einer Webseite schenke ich dabei noch nicht allzu viel Beachtung. Zwar könnte man so etwas auch nach dem UWG angehen, aber wir wollen ja mal nicht kleinlich sein. Fast jeder Marketer da draußen (mich eingeschlossen) neigt gelegentlich zu der einen oder anderen Übertreibung. Und fast jeder weiß: Die Leute kaufen immer das Versprechen!

Den Satz sollte man sich übrigens einprägen. Den brauchen wir vielleicht noch.

AKTUELLE EMPFEHLUNG FÜR MEHR LEADS UND UMSATZ:

Backlink Booster Werbung

Mal hie und da auf den Putz zu hauen, mögliche Verdienstzahlen verschönern, bei Verdiensten die Brutto statt Nettoverdienste als Erfolgsbeispiele zeigen. Ja, ja. Alles Gut. Kennen wir. Schwamm drüber. Alle machen das.

Hier geht es aber um eine neue Liga. Ein angebliches System, das wortwörtlich mit nur 15 Minuten Zeitaufwand auch für Anfänger und Neueinsteiger, ohne Social Media, ohne Funnel, ohne Werbung satte 3245.- EUR + pro Monat verspricht.

KI Audio Empire
Screenshot aus dem Verkaufs-Webinar von „KI Audio Empire von Ralf Schmitz und Jens Neubeck“

Verwendung im Rahmen der Auseinandersetzung / Kritik nach § 42f UrhG (Zitatrecht).

Kann ich damit überhaupt Geld verdienen?

Kurze Antwort: Ja! Absolut! Würde mich jetzt jemand nach unserem Gesamtverdienst fragen, den wir in den letzten Jahren mit Hörbüchern erzielt haben, könnte ich es gar nicht präzise sagen. Aber wohl ca. eine mittlere fünfstellige Summe.

Und nein, Hörbücher sind nicht unser Hauptgeschäft, aber ich kann bestätigen, dass man mit Hörbüchern sogar mehr Geld verdienen kann, als mit E-Books. Ist aber auch irgendwie logisch, denn man kann mehr Geld dafür verlangen und ganz wichtig:

Wir verkaufen Hörbücher nicht als Hörbücher, sondern als Problemlöser oder Bedürfnisbefriediger!

Deshalb kann man dafür auch auf Plattformen wie Digistore24, Clickbank oder Copecart wesentlich mehr verlangen als auf Spotify und Co, wo Hörbücher immer reine Hörbücher bleiben. Wir monetarisieren Hörbücher fast ausschließlich auf den genannten Plattformen.

Lies unbedingt zuerst diesen ganzen Artikel fertig! Und dann schau dir auch gerne oberhalb den 30-minütigen Ausschnitt aus unserer Masterclass-Sitzung zu dem Thema an! Und behalte alles, was ich dort sage und zeige im Hinterkopf! Genauso wie die Aussagen von Hr Schmitz und Hr Neubeck! Denn in spätestens ein paar Monaten, bringen das vermutlich einige Leute wieder auf`s Tablett! 😉

Und wie sieht es auf Spotify oder Audible aus?

Hier bist du preislich gezwungenermaßen begrenzt. Denn wie schon erwähnt: Ein Hörbuch bleibt dort immer ein Hörbuch! Und im Regelfall kannst du für so etwas ca 0,90 bis maximal 9,90 EUR verlangen. Und je nach Modell (Streaming oder Verkauf) gibt es dann unterschiedliche Umsatzbeteiligungen. Wobei man bei Spotify nochmal unterscheiden muss, ob man im Musikkatalog aufscheint, oder im Audiobook-Katalog. Beim Streamingmodell im Musikkatalog bekommt man zwischen 0,2 und 0,3 Cent pro Stream. Im Falle eines Hörbuchs erfolgen Auszahlungen aber erst bei mindestens 1000 Streams. Und Streams werden erst dann gezählt, wenn mindestens 10-20% des Hörbuchs durchgehört wurden. Ist die Qualität also scheiße, sieht die Sache schlecht aus.

Im oben verlinkten YouTubevideo bringe ich ein Rechenbeispiel. In diesem Beispiel zeige ich auf, dass man für 1000.- EUR Verdienst auf Spotify (im Falle eines 50 Kapitel Hörbuchs) rund 10000 KOMPLETTE HÖRBUCHDOWNLOADS benötigt. Was übrigens insgesamt rund 500.000 Streams bedeuten würde!

Wenn man hingegen „pro Verkauf“ rechnet, verdient man bei Spotify ungefähr 50% pro Hörbuchverkauf. Bei Audible sind es in unserem Fall bei „Nicht-Exklusivität“ übrigens nur 25%!

Betreffend Audible gibt`s da aber noch eine andere neue „schlechte Nachricht“ für Kreative. Siehe dieses Video:

Bei den anderen Plattformen sieht es allerdings auch nicht sehr viel anders aus. Ich kenne natürlich nicht alle, aber ich bin da REALISTISCH und schätze mal nicht, dass es da große Unterschiede geben wird.

Die Big Player heißen übrigens:

Spotify, Audible, Apple Books , Book Beat und Google Playbooks

Alles andere was es da sonst noch so gibt, hat natürlich auch seine Existenzberechtigung, wird aber wohl aufgrund der viel geringeren Nutzerzahlen weit weniger Umsätze generieren.

Völlig unrealistische Verdienstversprechen (egal ob kurz- oder langfristig gedacht)

Jeder lehnt sich mal aus dem Fenster. Aber was sich der selbst ernannte Affiliate König Ralf Schmitz und seine Kumpels von den Sales Angels hier leisten, kann eigentlich nur noch als komplette Frechheit gegenüber (potentiellen) Käufern, aber auch gegenüber dem Mitbewerb bezeichnet werden. Und mit der Meinung stehe ich übrigens nicht alleine da. Auch andere große Marketer sehen das so, wie ich aus diversen Gesprächen erfahren habe.

Daher noch mal zusammen gefasst die wichtigsten belegbaren, irreführenden Aussagen, die mehrfach auf den Landingpages und in den Webinaren getroffen wurden:

  • Zeitaufwand für das Erstellen eines KI Hörbuches: 15 Minuten (siehe dazu auch der Erfahrungsbericht eines meiner User im Youtube-Video)
  • Keinerlei Marketing nötig. Angegebene Umsätze kommen angeblich ganz von allein.
  • Durchschnittlicher Verdienst pro Hörbuch: 3,64 EUR pro Tag
  • Verdienst: 3240.- EUR + im Monat
  • Und last but not least wurde mit qualitativ hochwertigen KI Stimmen geworben – angeblich nicht von menschlichen Stimmen unterscheidbar -und auch diese Aussage trifft in der Realität nun leider nicht zu, wie sich jeder überzeugen kann.

Hinweis: Liste noch lange nicht vollständig. Aber um diese Punkte geht es primär.

Beweise, dass es funktioniert? FEHLANZEIGE!

Auch auf Nachfrage eines Users in einem der Webinare werden keine Beweise vorgelegt, dass man jemals selbst auch nur annähernd diese behaupteten Verdienste mit dem vorgestellten System erzielt hat.

Ein User namens „Herbert“ fragt im Q&A Webinar sinngemäß, warum man keine eigenen Verdienstbeispiele herzeigt und zu Recht skeptischen Personen beweist, dass man auch selbst diese Umsätze mit dem im Webinar vorgestellten System erzielen konnte. PS: Danke an meinen User Erich, für die Zurverfügungstellung des Mitschnitts.

Die Originalfrage des Users „Herbert“im F&A Webinar lautete:

„Warum habt ihr im ersten Webinar keine eigenen Erfolgsbeispiele und selbst produzierte Hörbücher hergezeigt? Wenn ihr behauptet, dass es für andere funktioniert, dann könnt ihr doch auch sicher nachweisen, dass ihr selbst auch die von euch versprochenen Umsätze generiert habt?“

Ralf Schmitz`Antwort auf die Frage dieses Users (wortwörtlich aus dem Q&A transkripiert)

„Könnten wir Herbert, mach ich aber schon sehr sehr lange nicht mehr, weil es keine Relevanz für euch hat wenn ich das verdiene oder der Jens das verdient. Wenn wir mit nem Launch eine Million machen heißt das ned, dass Herbert das auch tut. Und deswegen halte ich das ned für relevant und ned für zielführend sondern jeder muss – und das ist ja oftmals das größte Problem – die Leute setzen ned um – und dann werden irgendwelche Erwartungshaltungen gesetzt was ja ned realistisch ist.“

Also folgendes lieber Ralf Schmitz: Es geht NICHT um die Frage ob DU mit dem Launch „eine Million“ verdienst! Das die Käufer deiner Produkte keine Million verdienen ist ja wohl logisch. Dazu könnte ich jetzt auch noch einen Seitenhieb setzen, aber wir wollen ja nicht über die Stränge schlagen…

Es geht um die Frage, ob das von euch im Webinar abgegebene, mehrfach wiederholte und auch im F&A Webinar mehrfach wiederholte EINDEUTIGE UMSATZVERSPRECHEN von euch selbst auch nur annähernd erzielt wurde, als ihr „euer System“ selbst getestet habt! Und das zu wissen IST SEHR WOHL RELEVANT und auch zielführend!

Denn wenn ich irgendwo einsteige, will ich wissen, ob es sich lohnt und ob es auch in der Praxis wirklich funktioniert und ich zumindest eine halbwegs realistische Chance habe, mein Investment wieder hereinzubekommen. Das dies nicht immer gelingen mag und in der Realität sogar die meisten Leute scheitern, weil sie zuwenig Zeit investieren oder vielleicht sogar überhaupt nicht beginnen, steht nochmal auf einem anderen Blatt Papier.

Aber wer mir gegenüber in meiner Rolle als Konsument solche vielversprechenden Aussagen tätigt und mir ein „System“ für rund 1.000 EUR netto anbietet, von dem kann ich schon erwarten, dass er seine Behauptungen auch auf eigene Erfahrungen stützt. Und ein Tausender netto ist nicht nichts. Bei Firmen schaue ich mir ja auch vorher die Bilanzen an, bevor ich entscheide, ob ich irgendwo mit an Bord gehe. Nur auf Aussagen und Versprechungen zu vertrauen, ohne Nachweise zu sehen – insbesondere bei derart überzogen wirkenden Versprechungen ohne echte Testimonials und Beweise – das machen vielleicht Unerfahrene, um nicht zu sagen leider auch strunzdumme Leute.

Daher nochmal 10 aktuelle, entscheidende Fragen an die Macher von KI Audio Empire aus meiner Community:

1. Wo findet man eure bislang erstellten und angeblich monetarisierten Hörbücher? Weder auf Spotify noch auf Audible konnten wir Einträge unter dem Label „Audioempire“ finden. (Stand 18.Sept) Habt ihr bzw eure „Tester“ die von euch behaupteten möglichen Umsätze mit einem anderen Labelnamen generiert? Wenn ja, mit welchem? Wo sind diese Hörbücher? Warum wurden sie nicht im Webinar präsentiert und warum hat man stattdessen auf bekannte Hörbücher von erfolgreichen Bestsellern zurückgegriffen, die überhaupt nichts mit euch zu tun haben?

2. Welche Umsätze konntet ihr bzw eure „Tester“ mit euren eigenen mit KI Audio Empire erstellten Hörbüchern auf welchen Plattformen generieren? Nachweise bitte, damit ihr auch Zweifler wie mich und mutmaßlich 99,9 % meiner Communitymitglieder überzeugt! 😉

3. Warum sind selbst die auf der Sales-Landingpage (kiaudioempire.com/sale) ausgewiesenen Hörbuch-Cover, die suggerieren sollen, dass es sich hierbei um bereits von euch erstellte KI-Hörbücher handelt, weder auf Spotify noch auf Audible auffindbar?

4. Müssen potentielle, auszahlungsberechtigte Personen euch eine Rechnung stellen? Oder kommen die Provisionsabrechnungen von euch? Angeblich sollen ja Auszahlungen ab 5.- EUR möglich sein. Der folgende Punkt geht mich zwar nichts an aber wenn wir mal naiv optimistisch sind und davon ausgehen, dass hier wirklich jeder der Käufer ein paar Euros verdient, stell ich mir das buchhalterisch enorm aufwendig vor. Es ist nicht umsonst so, dass die meisten Partnerprogramme Auszahlungsgrenzen von rund 50.- bis manchmal sogar 200.- EUR festlegen, da der verwaltungstechnische Aufwand bei einer steuerrechtlich korrekten Abwicklung sonst einfach zu groß wäre. Jeder Steuerberater wird sich sicher auch diverse Fragen dazu stellen. (Wohnsitz, UIDNr ja/nein, Kleinunternehmer oder nicht usw)

5. Könnt ihr Personen, die sich auszahlen lassen, auch nachweisen, von welchen Plattformen konkret die Umsätze kommen? Also ist der Geldfluss auch transparent dargestellt? Ja, ja. Die Insider unter euch wissen jetzt warum ich diese Frage stelle… 😉

6. Bekommen User, die nun für die 990.- EUR netto Hörbücher erstellen, welche eine unzureichende Länge (unter 1,5h) haben, die Gelegenheit, diese Hörbücher ohne Extrakosten in ausreichender Länge und Qualität neu erstellen zu lassen? Mit einem Ergebnis, dass eine Monetarisierung dadurch zumindest halbwegs greifbar macht? Den uns übermittelten Informationen zufolge, ist es keinem der uns bekannten Käufer bislang gelungen Hörbücher über 67 Minuten zu produzieren. (Stand 23.Sept)

7. Warum behauptet ihr in eurer Werbung, dass das erstellen der Hörbücher angeblich nur 15 Minuten dauert? Und warum schreibt ihr auf eurer Seite audioempire.ai dann widerrum nur „7 Minuten“? Was stimmt jetzt? 7 Minuten? Oder doch 15, oder 20 Minuten Aufwand? Wie kommt ihr zu dieser Behauptung? Kein einziger der uns bekannten Käufer hat weniger als 4 Stunden gebraucht. Uns liegen sogar Meldungen vor, dass Anwender nach 7h noch nicht fertig waren.

8. Warum bringt man ein offenbar derart unausgearbeitetes Produkt, welches so schlechte Endergebnisse liefert, überhaupt heraus und versucht es zu relativieren, indem man es einfach mal „BETA Phase“ nennt?

9. Ihr sprecht von „100 Plattformen“ über die ihr vertreibt. Habt ihr selbst mit all diesen Plattformen einen Vertrag als Distributoren, oder bedient ihr euch hier Anbietern wie „Find away Voices“ oder „Kobo Writing Life“? Falls letzteres: Welche Distributoren werden genutzt? Update Sept 2025. Frage geklärt. Es ist Publish Drive. Dazu könnte ich jetzt einiges schreiben, aber es würde wohl vom hundersten ins tausendste führen. Jedenfalls habe ich große Zweifel.

10. Welche rechtlichen Absicherungen bietet ihr den Hörbucherstellern, insbesondere im Hinblick auf den Titelschutz? Immerhin generiert die KI auch Hörbuchtitel, die theoretisch geschützt sein könnten und möglicherweise über die „100 Plattformen“ hinaus von den Erstellern veröffentlicht werden (zb auf Digistore – auch wenn Hr Schmitz die Veröffentlichung auf Digistore ausdrücklich nicht empfohlen hat, was ich als Meinung übrigens nicht teile). So wie wir es verstanden haben, sollen die Nutzungsrechte ja beim Hörbuchersteller verbleiben. In diesem Zusammenhang ergeben sich noch weitere rechtliche Fragen, deren Vertiefung hier jedoch zu weit führen würde.

Die Liste würde sich noch mit zahlreichen weiteren (unangenehmen) Fragen fortsetzen, aber das würde jetzt erstmal den Rahmen sprengen. Wir warten einfach mal die weiteren Entwicklungen ab, ob wir da noch nachlegen müssen. Apropos Rahmen:

RAHMT EUCH DAS OBERHALB GESCHRIEBENE EIN UND DRUCKT ES EUCH AUS! AM BESTEN ÜBERS BETT HÄNGEN, DAMIT IHR ES NICHT VERGESST! 😉

Auch Kritik aus anderen Ecken

Wie schon erwähnt, bin ich nicht der Einzige der hier Kritik übt. Auch ein ganz bestimmter Berufsstand, den es direkt betrifft , hat sich zu Wort gemeldet. Ich meine damit Hörbuch- und Syncronsprecher. U.a. hat Christian Gera eine Petition gestartet, in der er auf einige Missstände (Link zum Artikel über die Probleme mit KI Audio Empire) hinweist. Zu Recht kritisiert er dabei auch die mangelnde Qualität der KI-Stimmen.

Die Petition selbst hat aktuell etwas über 180 Stimmen. Es gibt aber auch noch eine weitere Petition in diesem thematischen Zusammenhang , bei der geht es bereits um über 80.000 Stimmen: https://www.openpetition.de/petition/online/schuetzt-die-kunst-vor-ki-deinestimmefuerechtestimmen?

Persönliche Meinung: Die hier in dieser „Betaversion“ gebotene Qualität ist meiner Ansicht nach nicht annähernd ausreichend um irgendeinem professionellen Sprecher Konkurrenz zu schaffen. Aber ich kann die Bedenken der Sprecherbranche natürlich gesamt nachvollziehen.

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Angebliche Hörbuchbeispiele auf der Landingpage von KI Audio Empire… die es jedoch NICHT GIBT! (Screenshot von Sept 2025)

KI Stimmen werden mit Sicherheit auch in Zukunft noch viel stärker eingesetzt werden als bisher. Besonders wenn es um Gebrauchsanweisungen/Tutorials, knappe (Werbe) Sätze, oder auch VSLs und in einigen Fällen auch automatische Syncronisation geht, wird das sicher einen großer Einschnitt für die Sprecherbubble darstellen. Im Bereich der darstellenden Kunst und Belletristik hingegen wäre ich da ganz entspannt. Ich glaube sogar eher, dass man schon bald in diesem Bereich mehr „echte Menschen“ hören will. Ich würde auch nicht ausschließen, dass die einzelnen Plattformen hier strengere Regeln und Einschränkungen für KI generierte Audios an den Tag legen werden. Insbesondere wenn es um die Monetarisierung geht. YouTube macht das ja im übrigen auch bereits mit seinen Inhalten.

Belletristik und alles, wofür du echte menschliche Emotionen brauchst, funktioniert nicht mit KI!

Wir hören das in den generierten Audiofiles selbst, dass es nicht funktioniert. Und falls ich es noch nicht erwähnte: Man braucht bei vielen Plattformen (u.a. auch Spotify) eine Mindesthörzeit, bevor die Monetarisierung überhaupt startet. Bei dieser Qualität seh ich da schwarz. Aber selbst WENN sich in diesem Bereich noch einiges tun wird, deutet nichts darauf hin, dass Menschen in Überzahl bei Belletristischen Werken irgendetwas von einer KI hören wollen.

Also sorry Leute, ich glaube natürlich an die Zukunft der KI. Auch im Bereich der Stimmen. Ich glaube aber auch an die Zukunft des Menschen. Und echte Emotionen lassen sich nur durch echte Menschen transportieren. Etwas ähnliches habe ich auch schon über die KI Avatare gesagt. Unter bestimmten Umständen kann so etwas sicher sehr gut funktionieren, aber nicht dort, wo es emotionalisieren soll. Die Reaktionen im Netz sind da schon eindeutig.

FAZIT:

Ich lass das vorerst mal alles so stehen und jeder soll sich selbst seinen Reim darauf machen. Und in einigen Monaten werden wir uns das wieder ansehen und gegebenenfalls in unserer Masterclass, vielleicht auch öffentlich berichten. Das gilt natürlich auch dann, wenn plötzlich zahlreiche Leute die versprochenen 3240.- pro Monat mit ihren KI Hörbüchern verdienen. 🤡

Das ultimative Home Office Business – ähnlich viele Fragezeichen

Vielleicht machen wir auch wieder so eine lustige Umfrage wie damals beim „Ralf Schmitz Home Office Business“, wer eigentlich nun aller schon damit Geld verdienen konnte? Wir meinten in diesem Fall übrigens nicht mal konkrete Summen, nein. Wir meinten wirklich WORTWÖRTLICH ob überhaupt IRGENDJEMAND monetarisieren konnte und YouTube zur Monetarisierung freigeschalten hat? Der Aufruf gilt auch heute noch. 🙂

Ich bin mit zahlreichen Käufern von KI Audio Empire in Kontakt. Und ich weiß, was viele denken. Das geht in eine sehr eindeutige Richtung. Konkreten Scam-Vorwürfen schließe ich mich vorerst aber nicht an. Derzeit stellen wir ja nur Fragen und lassen uns Infos liefern. Du hast Infos? Oder willst deine Sicht der Dinge kundtun? Her damit! 😉 Ich habe auch grundsätzliches Verständnis, wenn Affiliates so etwas bewerben. Die meisten MÜSSEN es tun, weil sie finanziell von solchen Launches abhängig sind. Und wahrscheinlich ist es auch so, dass sich niemand ernsthaft Gedanken darum macht, was man seinen Usern da eigentlich empfiehlt.

Ich sag mal so: Jeder ist Herr seines eigenen Brands. Und wer sich so weit aus dem Fenster lehnt, muss eben auch damit rechnen, dass er rausfällt. Das wünsche ich natürlich niemanden – ganz im Gegenteil. Ich gönne jedem seinen Erfolg, und es gibt sogar ein paar Teilnehmer, für die freue ich mich besonders. Und denen kann man auch nicht wirklich etwas vorwerfen. Die Produktersteller jedoch wussten ganz genau, was sie da machen und anbieten. Und die stehen jetzt wohl bei einigen Leuten auf dem Radar, wenn ich diverse Nachrichten richtig interpretiert habe. Was mich betrifft: Ich lehn mich zurück und hol schon mal Popcorn. Nichts desto trotz: Viel Spaß mit der Kohle und nix für ungut!

Nachtrag: Komplett KI-freier Artikel! 😀 Außer das Headerbild. Übrigens erstellt mit Recraft V-3

UPDATE. Ende Oktober 2025.

Es ist eigentlich sogar noch schlimmer als gedacht. Fast zwei Monate sind seit dem Launch vergangen und immer noch kann man nichts veröffentlichen. Ich hätte ja zumindest damit gerechnet, dass man es wenigstens technisch (wie versprochen) irgendwie auf die Reihe kriegt – auch wenn eine erfolgreiche Monetarisierung über Plattformen wie Spotify und Audible natürlich dann trotzdem in weiter Ferne läge. Aber Nein. Nicht mal das.

Das laut Ralf Schmitz (Webinar Aussage) „sofort einsetzbare Produkt“ ist auch zwei Monate nach dem Launch in keinster Weise sinnvoll verwendbar. Jedenfalls nicht so, wie es in der Bewerbung versprochen wurde. Und einmal mehr stellt man sich die Frage: Wer sind die ominösen „Tester“, die dann angeblich unter den beworbenen Umständen schon mal etwas veröffentlicht und monetarisiert haben? Zwar bemüht sich der aus meiner Sicht immer kompetent wirkende und technisch zweifelsfrei versierte Pascal Schildknecht in seinen zahlreichen „Beta-Calls“ beeindruckend darum, alles irgendwie zu retten und geht dabei auch auf die Wünsche der Teilnehmer ein, aber ich bleibe dabei:

Selbst wenn die Technik irgendwann funktioniert, bleibt die Monetarisierung chancenlos, was mein Hauptproblem darstellt. Es gibt keine realistische Möglichkeit, aus dem Produkt Profit zu schlagen, wie es ursprünglich beworben wurde. Die Gründe dafür wurden bereits ausführlich erörtert. Nun wartet man auf das nächste große Update im November, aber die Frage bleibt, wie lange die Beta Phase noch andauern kann, ohne dass Käufer unzufrieden werden. In den ersten Webinaren wurde das Produkt als sofort anwendbar präsentiert, was von den betroffenen Käufern so verstanden wurde.

Amüsant auch einzelne Facebook-Diskussionen mit Ralf Schmitz Anhängern. Kinderchens: Ja, ich kenne das Projekt natürlich auch von innen! Glaubt ihr ich bin auf der Nudelsuppen dahergeschwommen? 😀 Das Ding haben ja mehr als genug Leute aus meiner Community gekauft und auch ihre Erfahrungen mit KI Audio Empire sehr ausführlich dargelegt und alles fleissig mitgeschnitten. Somit bin ich über alles im Bilde und kenne nicht nur die Oberfläche der App sondern außerdem auch fast alle Betacalls und Updates selbst (die euch im übrigen aber nichts bringen – Schon gar keine 3240.- EUR pro Monat). Aber nochmal: Die Oberfläche, oder irgendwelche im nachhinein veranstalteten Update-Calls sind hier nicht Kern des Problems!

Ich erinnere mich an den Spruch eines Ex-Lehrers von mir. Sinngemäß ging er ungefähr so: „Du kannst manchen Leuten direkt mit dem Arsch ins Gesicht fahren. Aber auch dann merken diese Leute nicht, dass sie verarscht wurden.“ Und ich wette: Selbst im nächsten Jahr wird`s noch Personen geben, die daran glauben. Bis die nächste Sau durchs Dorf getrieben wird. Irgendwie faszinierend. Aber gleichzeitig auch traurig. Aber das hilft einem wenigstens zu verstehen, warum es immer Leute gibt, die es einfach nie schaffen werden.

Muss ich da etwas „schlecht reden“, so wie es eine sehr naiv wirkende Ralf Schmitz-Anhängerin unterstellend meinte? Nö. Es reicht einfach nur die Fakten zu erwähnen. Und da gibt`s nun mal leider nicht viel positives anzumerken unterm Strich. Warum sollte ich es also „schön reden“?

Und gar nichts dazu zu sagen, ist leider aufgrund der Umstände halt auch nicht wirklich möglich. Denn ich habe innerhalb meiner Community im Vorfeld schon neutral über diese Sache berichtet. Spätestens nach den ersten erbosten EMails meiner User, musste ich in irgendeiner Art darauf reagieren. Und nachdem ich selbst in den beiden Webinaren (Launchwebinar und FAQ Webinar) war, konnte ich aufgrund meiner Branchenerfahrung hier logischerweise nicht einfach schweigen.

Ich habe mich schon immer konstruktiv mit diesen Themen auseinandergesetzt. Und wenn etwas komplett aus dem Ruder läuft dann zeig ich es halt genauso wie ich Dinge zeige, die sich lohnen. Insbesondere dann, wenn sie mich direkt oder indirekt betreffen. Wer damit nicht zurecht kommt und nicht in der Lage ist konstruktive Gegenargumente zu liefern, soll sich vom Acker machen. Und gerne weiter heiße Luft kaufen. Euer Gedächtnis reicht dann ohnehin wieder nur bis die nächste Sau durchs Dorf getrieben wird. Tut mir leid, aber ich mache mich in letzter Zeit zunehmend gerne über solche Leute lustig. Denn soviel nach außen getragene Schwachsinnigkeit bei einer so einfach zu entlarvenden Geschichte ist manchmal nur mit schwarzem Humor zu ertragen.

„Deutsches Internetmarketing“ im Jahr 2025. Ein einziges Fiasko. Auf die gesamte Onlinemarketing-Branche wirft das jedenfalls leider kein gutes Licht. Darüber sollten sich die Verantwortlichen klar sein.

Sollten in diesem Artikel Links aufscheinen, so handelt es sich zumeist um sogenannte Affiliatelinks. Bei Klick auf diesen Link verdiene ich im Falle eines Kaufes eine kleine Provision. Dem Käufer entstehen dadurch keine Mehrkosten oder sonstigen Nachteile.


der Wolf

Wolfgang Mayr, alias "der Wolf" ist seit mehr als 20 Jahren selbstständig in unterschiedlichsten Sparten aktiv. Seit 2009 ist der gelernte Filmproduzent im Onlinemarketing tätig und hat sich u.a. auf SEO, Blogerstellung sowie Email- und Affiliatemarketing spezialisiert. Er ist Geschäftsführer von zwei Unternehmen und Mitbegründer des Partnerprogramms wolfpartner.net